Postervortrag an der int. Konferenz für Naturmedizin
Psychofonie® - Wesen, Wirkungsnachweis und Indikation der neuen zerebralen Audioregulationstherapie
Bruno Fricker, Dipl.
Physiker ETH, Brunnenmoosstr. 7, CH-8802 Kilchberg
Präsident der Schweizerischen Fördergesellschaft der
Psychofonie
Das zentrale Prinzip der Biofeedbacktherapien ist das Training eines Organs durch apparative Hörbarmachung oder Sichtbarmachung der Organfunktion. Es wurde festgestellt, dass die Menschen ohne künstliche Hilfe Organfunktionen kaum richtig fühlen, geschweige denn kontrollieren können. Dies gelingt aber leicht, wenn die Körperfunktion elektronisch verstärkt abgehört oder beobachtet werden kann. Man spricht von einer künstlichen oder externen Afferenz. Die Organfunktion kann damit bewusst trainiert werden.
Im EEG zeigt sich das Hirnstrommuster der äussersten Grosshirnrinde, welches in der Sekunde vielfach wechselt. Es setzt sich aus Wellen zusammen, die mit der Bewusstseinshelligkeit (Vigilanz) direkt zusammenhängen. Über die thalamokortikalen Kreisläufe sind diese Wellen auch Ausdruck der Erregungszustände des Hirnstamms und des Mittel/Zwischenhirns. Umgekehrt werden dieselben Zentren, die über das vegetativ-emotionale Befinden entscheiden, von der Hörbahn durchkreuzt und über neuronale Netze beeinflusst. Jede akustische Einwirkung verändert zwangsläufig das Fliessgleichgewicht dieser Zentren, was etwa beim Musikhören als Umstimmung erfahren wird. Vielfach stärker wirken die vom EEG hergeleitete Klangfolgen der Psychofonie, denn sie enthalten tonale und rhythmische Muster, die den Erregungsschwankungen dieser Zentren selbst entsprechen (Resonanz). Die Psychofonie wird in einem beschwerdefreien Zeitpunkt einmalig aus dem patienteneigenen EEG errechnet. Der Patient weiss: "So tönt mein Hirn, wenn es mir gut geht." Der beschwerdefreie Klient begegnet in seiner Psychofonie sich selbst. Psychofonie führt als ungewohnter, zeitlich strukturierter Stimulus zu starken zerebralen Konditionierungsreaktionen.
Wirkungsnachweis: Durch regelmässiges Abhören des eigenen Heilklangs verbessert sich die Durchschnittsbefindlichkeit der Leidenden nachhaltig. Das patienteneigene EEG wirkt signifikant besser als Placebo bei Kopfschmerzen/Migräne und nervösen Magen/Darmbeschwerden (randomisierte Doppelblindstudie). Verschiedene offene Studien haben übereinstimmend gezeigt:
Die Hauptindikationen sind:
Psychofonie liegt im Schnittpunkt von physikalischen Therapien,
Biofeedback und Verhaltenstherapien. Die bisher erreichten,
hervorragenden Therapieerfolge an Tausenden von Patienten in
Deutschland, Österreich und der Schweiz haben dieser
nebenwirkungsfreien Methode zu einer raschen Verbreitung
verholfen. Psychofonie ist ganz in westlicher Doktrin verwurzelt
und überfordert weder den Arzt noch den Patienten, da die
komplexen Signalauswertungen ausschliesslich in lizenzierten
Audiolabors vorgenommen werden.