Programm und Einladung zum

3. Schweizerischen Psychofonie-Kongress

Samstagnachmittag, 17. Januar 1998, 14:30 - ca. 17:00 Uhr, Eintritt Fr. 10.--

Hotel alfa*** Bern, Saal Mirada/Ventura, Parking City West Laupenstr. 15, 3008 Bern, Tel. 031-381 38 66

 

Thematik

Die Psychofonie macht von sich reden als ein effizientes, auf Eigenanwendung von Klangschablonen beruhendes Neurokonditionierungsverfahren, das über das Gehör auf vegetativer Ebene einwirkt und ohne kognitive Übungen auskommt. Psychofonie wirkt bei primären Kopfschmerzen, bei Migränen und in einem breiten Spektrum psychovegetativer Beschwerden, denen zentrale Regulationsstörungen zugrunde liegen. Wir stehen vor der erstaunlichen Tatsache, dass die Psychofonie in 8 von 10 Fällen positiv erfahren wird. 5 von 10 Benützer erleben die Wohltat einer starken Besserung ihrer Schmerzen resp. ihrer Beschwerden und/oder einen massiven Medikamentenabbau. In zwei Langzeit-Studien ist eine tendenzielle Verstärkung dieser guten Wirkung mit zunehmender Psychofonie-Anwendungsdauer eindeutig festgestellt worden, wobei sich die Beobachtung über ein Jahr erstreckte und die Anwendungsverordnung individuell freigestellt war. In einer randomisierten Doppelblind-Studie ist eine Wirkungsverbesserung festgestellt worden, falls der Klangschablone das klienteneigene EEG zugrunde liegt.

Am 3. Psychofonie-Kongress werden diese eindeutigen Befunde in einem wissenschaftlichen Bezugsrahmen gedeutet. Die Vorträge von erfolgreichen Klinikern und namhaften Forschern und Buchautoren werden zeigen, dass Psychofonie keineswegs so exotisch ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Allerdings rücken damit Forschungszweige in den Vordergrund, die in der Neuromedizin erst seit kurzem berücksichtigt werden. Die Vorträge richten sich an potentielle Nutzer (interessierte Laien) und an Ärzte, die sich ein genaueres Bild machen möchten.

 

5 Vorträge

Prof. Dr. Hans Zeier, Institut für Verhaltenswissenschaft der ETH Zürich; Bücherautor ¹ :
«Biofeedback – Neurofeedback – Psychofonie:
Wesen und klinische Bedeutung aktueller Konditionierungstherapien»

Dr.rer.nat. Dipl.-Phys. Patrick Hamilton, Bonn; Lehrbeauftragter und Bücherautor ² :
«Neuronale Netze und Selbstregulation im Gehirn – Feedback-Modelle höherer Kognitionsebenen»

Prof. Dr. med. Kaspar Rhyner, Chefarzt Kantonsspital Glarus:
«Die einjährige Verlaufsstudie zur Psychofonie-Anwendung bei migräniformen Kopfschmerzen – Abschlussbericht» – vorgetragen von einer Assistenzärztin Dr. med. Monika Meister

Dr. med. Klaus Tereh, Bern:
«Der interessante Fall – Bemerkenswertes aus 2-jähriger Psychofonie-Praxis»

Prof. Dr. med. H.-G. Trzopek, Berlin:
«Die Rolle des EEGs in der Psychofonie im Lichte kontrollierter Doppelblindstudien»
vorgetragen von seinem Neurologie-Assistent Dr. med. Oliver Häußer

Tagungs-/Diskussionsleitung: Bruno Fricker, Dipl. Phys. ETH Zürich

 

in der Pause

Zvieribüffet und Getränke offeriert von der Fördergesellschaft; die Autoren verkaufen und signieren ihre Bücher


¹ Hans Zeier: Biofeedback: physiologische Grundlagen - Anwendungen in der Psychotherapie. 2. vollst. überarbeitete Aufl. Hans Huber Verlag Bern, 1997. (Aus dem Programm Huber: Klinische Praxis) ISBN 3-456-82918-3 und Arbeit, Glück und Langeweile – Psychologie im Alltag. Hans Huber Verlag Bern, 1997.ISBN 3-456-82283-9

² Patrick Hamilton: Künstliche neuronale Netze – Grundprinzipien, Hintergründe, Anwendungen. VDE-Verlag, Berlin, 1993. ISBN 3-8007-1824-3 (ideal für Ärzte) und Neuronale Experimente. VDE-Verlag, Berlin, 1995. ISBN 3-8007-2023-X